Prof. Dr. Claus D. Kernig

Globale Trends und demographische Perspektiven im 21. Jahrhundert
 

Die Globalisierung eröffnete mit der erstmaligen Erfahrung, dass man per Internet über alle Zeitzonen hinweg auch unternehmerisch in Echtzeit kommunizieren und kooperieren kann, ein neues Zeitalter. Heute lassen sich auf Grund fliegender  Arbeitsstandortverschiebungen und eminent erweiterter Einbeziehung von kostengünstigen Dritt-Welt-Arbeitskräften 24-stündige Betriebszeiten erreichen. Das sich revolutionär anbahnende „Internet der Dinge“ deutet für die Zukunft zusätzlich die Perspektiven einer global ausgedehnten Lagerverwaltung  aller materiellen Produkte und weitaus effektivere und raffiniertere Produktionsplanung auf Grund hochbeschleunigter Logistik an. Das würde die im Westen heimischen Beschäftigten vollends in zunehmende Bedrängnis bringen. Dem liegen sowohl bildungspolitische Fehentwicklungen als auch demographisch höchst problematische Veränderungen zugrunde, voran die Vergreisung. Die Erörterung dieser demographischen Fakten und die Analyse des wachsenden funktionalen und sekundären Analphabetismus macht ein Highlight der gebotenen Darstellung aus. Deren Einordnung in die weltweiten demographischen Trends dient sodann der zur Schärfung des Blicks auf die Ressourcenproblematik, denn die Folgerungen daraus fordern dingend zu einem ökonomischen und politischen Umdenken auf.

Demonstrationsgraphiken-Probe:


 


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